Welche Funktionen sind mit der Marktkommunikation für Energieversorgungsunternehmen verbunden?


Kein Haushalt oder Unternehmen kommt ohne Strom und Gas aus. Während der Strom für den Betrieb von Geräten und Leuchtmitteln Verwendung findet, dient Gas meistens zum Heizen oder als Betriebsmittel für verschiedene Aggregate.
Um sowohl Gas als auch Strom zu erhalten, schließen die jeweiligen Verbraucher Strom- und Gaslieferungsverträge mit den Stadtwerken oder Energiemaklern ab. Diese beziehen wiederum die Energie aus eigenen Energiequellen oder Energiekäufen. Dazu kommt der Transport, der über die von den Netzbetreibern zur Verfügung gestellten Energienetze erfolgt. Die vertraglichen Konstellationen zwischen den einzelnen Partnern bezeichnet man als die Marktkommunikation für Energieversorgungsunternehmen.
Zu den Lieferanten für Strom gehören meistens die Stadtwerke, die ihre Kunden über Energiemakler oder aber direkt versorgen. Das Gleiche gilt für die Gaslieferungen. Die Zwischenschaltung eines Maklers für Strom- oder Gas lohnt sich nur für die Unternehmen, die sich so einen wirtschaftlichen Vorteil ausrechnen. Dieser kann darin bestehen, dass der Makler die von ihm vertriebenen Produkte aus einem Portfolio verschiedener Lieferanten kostengünstig zusammenstellt. Außerdem arbeiten viele Anbieter mit einer kleinen Belegschaft und sparen auf diese Weise Personal- und Verwaltungskosten ein.
In die Marktkommunikation für Energieversorgungsunternehmen sind auch die regionalen Netzbetreiber eingebunden. Sie sind für die Freigabe der Ein- und Ausspeisungspunkte sowie die optimale Instandhaltung der Netzwerke verantwortlich. Fällt nach einem Sturm beispielsweise ein Teil der komplexen Anlage aus, müssen sie für die schnellstmögliche Reparatur oder den Austausch der fehlerhaften Aggregate und Leitungen sorgen.
Der Lieferant als auch der Einspeiser schließen mit dem Verteilnetzbetreiber einen Lieferantenrahmenvertrag ab. Dieser enthält eine Reihe von rechtlichen Verpflichtungen, die auf jeden Fall einzuhalten sind. Dazu gehört die Einspeisung in den vereinbarten Bilanzkreis. Jeder der beiden Vertragspartner muss dem VNB jeweils schriftlich versprechen, dass er die von ihm belieferten Verbraucher und ihre jeweiligen Einspeisepunkte einem zuvor definierten Bilanzkreis zuweist.
Der Stromlieferant als auch der Einspeiser bestimmen innerhalb ihres Unternehmens einen Bilanzkreisverantwortlichen. Seine Aufgabe besteht beispielsweise darin, eine tägliche Lastprognose für den folgenden Tag zu erstellen, aus der sich der wahrscheinlich einzukaufende Strombedarf für die Kunden des jeweiligen Bilanzkreises ergibt. Die Prognose berechnet der Mitarbeiter auf der Basis der durchschnittlichen Erfahrungswerte. Als zeitlicher Rahmen dienen vierundzwanzig Stunden. Der Starttermin ist immer sechs Uhr morgens.
Hierbei wird außerdem ein Rhythmus von einer Viertelstunde gewählt. Den sich dabei ergebenen Bilanzkreisausgleich berechnet man wie folgt. Auf der einen Seite der Gleichung stehen die Summe der Einspeisungen sowie die Summe der täglichen Einkäufe. Zum Ausgleich werden auf der anderen Seite die Summen der Verkäufe und Ausspeisungen erfasst.
Der Verteilnetzbetreiber kontrolliert im Rahmen der Marktkommunikation für Energieversorgungsunternehmen, ob die Lastprognosen den tatsächlichen Verbrauchsmengen entsprechen. Kommt es zu einer Prognoseabweichung, muss der für den Bilanzkreisausgleich verantwortliche Unternehmer die zum Ausgleich eingespeisten Gas- oder Strommengen bezahlen.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie bei der ArcMind Technologies GmbH.

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